Ausschreibung 2027
Für den 17. nationalen Wettbewerb vom 26. bis 28. Februar 2027 sucht das SONOHR Radio & Podcast Festival:
Was
Aufwändig produzierte, narrative Audioproduktionen, fiktionale, dokumentarische und künstlerische Hörstücke und Podcasts, sowie deren Mischformen, bei welchen sich Form, Inhalt und Länge auf eine überzeugende Art treffen und welche die spezifischen Möglichkeiten des auditiven Gestaltens ausschöpfen.
Was nicht
Reine Gesprächspodcasts oder -sendungen, Magazin-Sendungen mit Musikunterbrechungen, Live-Übertragungen, Spoken Word, Hörbücher, literarische Lesungen, musikalische Darbietungen und reine Soundart.
Länge
1 Minuten bis max. 60 Minuten, Ausschnitte aus längeren Serien sind möglich.
Teilnahmebedingungen
Alle Teilnahmebedingungen sind im Wettbewerbs-Reglement ausgeführt.
Formalitäten
Die Eingabe erfolgt online mittels Eingabeformular.
Bitte die Originaldatei in bestmöglicher Qualität und als Stereoformat einreichen, bevorzugt in einem unkomprimierten Format (WAV, FLAC, AIFF, mindestens 44,1 kHz 16bit).
Das Skript bitte per Mail an applications@sonohr.ch schicken.
Das SONOHR Nominationskomitee entscheidet über die Nomination für den Wettbewerb. Eine Fachjury und das Publikum prämieren ausgewählte Hörstücke am Festival. Es werden Preise in verschiedenen Kategorien vergeben.
Bei Fragen: applications@sonohr.ch oder 031 544 33 50.
Eingabefrist: Freitag 7. August 2026
Zum Eingabeformular
Preisträger:innen 2026
Jury-Preis der Stiftung für Radio und Kultur Schweiz, SRKS, dotiert mit CHF 2’000.-
Preis für konzeptionelle und ästhetische Kohärenz
«Der Ton» von Christof Steinmann
Jury-Preis des Schweizer Syndikats Medienschaffender, SSM, dotiert mit CHF 2’000.-
Preis für radikale Reduktion
«Recording a “discussio”» von Caroline Cuénod
Anerkennungspreis der Jury, dotiert mit CHF 1’000.-
Besondere Erwähnung für existenzielle Absurdität
«Être Un Saumon – Un Death Trip – Acte I – Mourir Pour Écouter Les Morts» von Marc Berman
Anerkennungspreis der Jury, dotiert mit CHF 1’000.-
Besondere Erwähnung für kulturelle Reflexion
«Sennentuntschi. Viaggio Nell’anima Nera Delle Alpi» von Simona Sala
SONOHR Publikumspreis
«Shine A Light On The Darkness» von Candice Savoyat
Jury
Sophie Müller vom Hofe ist freie Autorin und Regisseurin für Hörspiel und Feature und arbeitet seit vielen Jahren für ARD-Anstalten und den Deutschlandfunk. 2025 erschien ihre siebenteilige Podcast-Serie Das glücklichste Volk der Welt (DLF). Hörspiele u.a.: Die Katze des Rabbiners (J. Sfar), Gott ist nicht schüchtern (O. Grjasnowa) und Radio Activity (K. Kalisa).
Miruna Coca-Cozma est journaliste à la rubrique internationale de la RTS. Ancienne journaliste sur Espace 2 et La 1ère, puis responsable des contenus de RTS Culture, elle crée aujourd’hui des formats radiophoniques et multimédias innovants mêlant enquête et écriture sonore. Co-réalisatrice du documentaire de long-métrage multiprimé Notre Ecole, elle s’intéresse aux récits sociaux et à la mémoire des minorités.
Cristian Ferretti è produttore e giornalista radiofonico. Cresciuto a Lugano, ha seguito studi in storia delle religioni presso l’università di Losanna. Dopo alcune esperienze come giornalista freelance in Svizzera romanda, nel 2021 torna in Ticino dove collabora per diverse testate locali. Dal 2023 è responsabile del palinsesto presso Radio Gwen, prima radio complementare della Svizzera italiana. Ha contribuito come membro del consiglio direttivo di eCHo, rete per la cultura sonora, e di CORALL, associazione delle radio complementari svizzere.
Nominationskomitee
Regula Bühler, Perla Ciommi, Ra Fankhauser, Tobias Lambrecht, Cheyenne Mackay, Rachel Maisonneuve
Alle bisherigen SONOHR Preisträger:innen
In Zusammenarbeit mit SONOHR schreibt die Stiftung Radio Basel den Förderpreis katalysatOHR für Hörstück-Ideen aus. Mit einem Produktionsbeitrag und Produktionsmöglichkeiten im Basler SRF-Studio wird Journalistinnen und Journalisten die Erarbeitung eines aufwändig gestalteten Audio-Beitrags ermöglicht, der unter den Gegebenheiten des journalistischen Alltags nicht zustande kommen würde. Die prämierten Projektideen und die daraus entstandenen Hörstücke werden jeweils am SONOHR Radio & Podcast Festival präsentiert.
DEIN LEBEN IST AUDIO AUDIO ?! Will heissen, du hast den Drang und das Können, gesamtgesellschaftliche Themen in anregende, bewegende «Hörstücke» zu packen? Du bist innovativ und orientierst dich für deine Arbeit an den allgemein gültigen journalistischen Grundsätzen? Dein Projekt ist bis anhin nur an den finanziellen Mitteln gescheitert, und du benötigst den ultimativen «katalysatOHR»?
Überzeuge die katalysatOHR Jury von deinem Projekt und erhalte:
Einsendeschluss: 15. September 2026
Details Ausschreibung 2026 als PDF
Mehr unter: katalysatohr.ch
Der Audio-Förderpreis «katalysatOHR 2025» der Stiftung Radio Basel geht an Anna Schibli und Simon John für ihre fünfteilige Hörserie «Verdachtsdiagnose». Die geplante Serie erzählt über reale Schweizer Krankengeschichten, bei denen Patient:innen zur Verzweiflung und Ärzt:innen an ihre Grenzen geraten. Das Projekt wird am 27. Februar 2026 im RahmeDer Audio-Förderpreis «katalysatOHR 2025» der Stiftung Radio Basel geht an Anna Schibli und Simon John für ihre fünfteilige Hörserie «Verdachtsdiagnose». Die geplante Serie erzählt über reale Schweizer Krankengeschichten, bei denen Patient:innen zur Verzweiflung und Ärzt:innen an ihre Grenzen geraten. Das Projekt wird am 27. Februar 2026 im Rahmen des SONOHR Radio- und Podcast Festivals in Bern vorgestellt.
In «Verdachtsdiagnose» begegnen die Hörer:innen Menschen mit Symptomen wie Bauchschmerzen oder rotem Urin – und fragen sich: Ist das harmlos oder lebensbedrohlich? Die Serie zeigt, wie schwierig der Weg zur richtigen Diagnose sein kann, und wie Kommunikation zwischen Fachpersonen und Patient:innen gelingen muss, damit Heilung möglich wird. Erzählt im True-Crime-Stil, bietet die Serie einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Schweizer Medizin. Die Jury überzeugte die Verbindung von medizinischem Fachwissen mit journalistischem Storytelling. Die Serie erscheint nicht nur spannend, sondern auch gesellschaftlich relevant: Sie will strukturelle Schwächen im Gesundheitssystem beleuchten, Fehldiagnosen thematisieren und soll zur Reflexion über Patient:innenrechte und ärztliche Verantwortung anregen.
Anna Schibli stieg bei SRF in den Medizinjournalismus ein. Beim Radio war sie überrascht, dass Sendungen Wort für Wort gescriptet werden. Für ihren eigenen Podcast will sie mehr Spontanität zulassen. Als Assistenzärztin fragt sie sich: “Ist KI die bessere Ärztin als ich?”. Simon John berichtete als freischaffender Journalist für Beobachter, SRF und Republik über Impfungen im Pflegeheim und Betablocker als Hirndoping. Als Facharzt in einer Notfallpraxis rätselt er, wann er mehr auf sein Bauchgefühl als auf seinen Kopf hören soll.n des SONOHR Radio- und Podcast Festivals in Bern vorgestellt.